Von: Ralf Langhammer
SEO ist tot! - Und wenn du Personalberater bist, kostet dich das gerade ein Vermögen.
Klingt nach Clickbait? Ist es auch. Aber nur zur Hälfte. Denn SEO ist nicht tot. Es hat sich nur verändert und ausgerechnet in der Personalberatung ist das ein massiver Vorteil für alle, die es ernst nehmen. Während alle „modernen“ Branchen sich über AI Overviews, sinkende Klickraten und ChatGPT-Answers beschweren, sitzt du in einer der letzten Nischen, in denen Menschen immer noch ganz klassisch so suchen wie 2014: „Personalberater Industrie Zürich“ „Headhunter Finance Frankfurt“ „Executive Search Bau München“ „Alternative zu [Wettbewerber]“ Und weißt du, was das bedeutet? Wenn du dort nicht unter den Top 3 bist, verlierst du bares Geld. Jeden Tag.
Warum alle schreien „SEO ist tot“ (und warum sie sich dabei selbst in die Tasche lügen)
Die Argumente kennst du: - Google beantwortet vieles direkt über AI Overviews / generative Antworten. - Weniger Klicks, weil Nutzer die Antwort schon „oben“ sehen. - Immer mehr Menschen fragen direkt in ChatGPT, Gemini & Co. - Organische Reichweite wird schwerer, teurer, umkämpfter. Und ja: Das stimmt. Zum Teil. Aber das ist nicht das Ende von Sichtbarkeit. Es ist eine Verlagerung des Nutzerverhaltens. SEO stirbt nicht. SEO evolviert. Und jetzt kommt der Punkt, der für dich als Personalberater entscheidend ist: Deine Zielgruppe ist konservativ. Und das ist dein Jackpot.
Der Twist: In der Personalberatung ist SEO nicht tot – es ist gerade erst richtig lukrativ
Personalberatung ist eine klassische Branche. Und deine Käufer sind oft: - HR-Verantwortliche, die unter Druck stehen - Assistenzen der Geschäftsführung, die „schnell mal jemanden finden müssen“ - Geschäftsführer, die unzufrieden mit ihrem aktuellen Dienstleister sind - Bereichsleiter, die heimlich Alternativen prüfen Und was machen diese Menschen? Sie starten nicht mit „lass mich mal fünf KI-Tools vergleichen“. Sie machen das, was Menschen seit 20 Jahren machen: Sie gehen auf Google. Und tippen rein: „Personalberater + Branche + Region“ Weil es schnell geht. Weil es vertraut ist. Und weil sie keine Lust haben, sich durch LinkedIn-Content zu scannen, während ihnen ein Hiring-Projekt gerade um die Ohren fliegt. Genau deshalb ist die Aussage „SEO ist tot“ für Personalberater oft nicht nur falsch. Sie ist gefährlich. Weil sie dazu führt, dass du dich zurücklehnst, während ein Wettbewerber leise an dir vorbeizieht.
Was sich wirklich verändert und was gleich bleibt
Lass uns das sauber trennen. Was gleich geblieben ist: - Suchmaschinen funktionieren weiterhin. - Organischer Traffic ist weiterhin ein zentraler Kanal für Sichtbarkeit und Anfragen. - Wer bei klarer Suchintention oben steht, gewinnt. Was sich verändert hat: - Klickrate kann sinken, weil KI-Antworten oben stehen und vieles „vorwegnehmen“. - Es entsteht eine neue Disziplin: GEO (Generative Engine Optimization) → Inhalte so bauen, dass KI-Systeme dich als Quelle erkennen, referenzieren, zitieren. - Der Fokus verschiebt sich von „Keywords reinpressen“ zu: Autorität, Kontext-Relevanz, Qualität und Vertrauen Oder anders gesagt: SEO ist nicht mehr nur „Ranking“. SEO ist Vertrauensmaschine. Und das passt brutal gut zu Personalberatung, weil du am Ende nicht Klicks verkaufst, sondern Vertrauen.
Was du verstehen musst: In deiner Branche entscheidet „Top 3“ über Umsatz – nicht „auch irgendwie sichtbar“
In vielen Märkten ist Position 7 oder 9 noch okay. In der Personalberatung? Vergiss es. Wenn jemand einen Personalberater sucht, will er: - schnell eine Auswahl - seriöse Anbieter - klare Spezialisierung - Kontaktmöglichkeit ohne Reibung Er klickt nicht 14 Ergebnisse durch. Er nimmt die ersten 3, schaut kurz drauf, macht sich ein Bauchgefühl und schreibt 1–2 Anfragen. Wenn du dort nicht auftauchst, existierst du nicht. Und wenn du denkst „macht nichts, wir leben von Empfehlungen“: Empfehlungen sind super. Aber sobald ein Entscheider unzufrieden ist oder vergleichen will, macht er genau das: Er googelt. Und dann entscheidet ein Algorithmus, ob du in seinem Blickfeld bist.
Warum GEO (AI-Sichtbarkeit) für Personalberater jetzt der Turbo ist
Die meisten reden nur über Google-Rankings. Das ist zu kurz gedacht. Denn parallel entsteht ein zweites Spielfeld: KI-Antwortsysteme. ChatGPT, Gemini, Perplexity, AI Overviews – all das wird genutzt, um sich schneller zu orientieren. Und hier kommt GEO ins Spiel: Optimierung von Content, damit KI-Systeme deine Inhalte als vertrauenswürdige Quelle einordnen und in Antworten referenzieren. Was heißt das praktisch? Wenn jemand fragt: - „Woran erkenne ich einen guten Personalberater für Maschinenbau?“ - „Welche Fragen sollte ich einem Headhunter stellen?“ - „Wie läuft Executive Search typischerweise ab?“ … dann willst du, dass deine Inhalte in diesen Antworten auftauchen. Nicht irgendwann. Jetzt. Weil das die neue „Empfehlungslogik“ wird. Und wieder: In der Personalberatung ist das leichter als in vielen anderen Branchen. Warum? Weil die meisten Wettbewerber entweder gar keinen Content haben – oder 08/15 „Wir sind Ihr Partner“-Texte.
Die neue SEO-Realität: E-E-A-T entscheidet (und das ist deine Chance)
Heute zählt stärker denn je: - Experience: echte Praxis, echte Fälle, echte Einblicke - Expertise: klarer Fokus, klare Spezialisierung - Authority: Signale, dass du in deiner Nische relevant bist - Trust: Transparenz, Nachweise, Klarheit Das ist nicht nur ein Google-Thema. Das ist ein KI-Thema. KI-Systeme bevorzugen Quellen, die klar einordenbar sind und vertrauenswürdig wirken. Und genau das kannst du als Personalberater hervorragend liefern, wenn du es richtig strukturierst.
Was du jetzt tun musst, um in der Personalberatung unter die Top 3 zu kommen
Keine Theorie. Konkrete Umsetzung. 1) Entscheide dich für „Suchintentionen“, nicht für „Keywords“ Viele Personalberater optimieren für Begriffe, die gut klingen. Mach das nicht. Optimiere für Situationen, in denen ein Käufer wirklich sucht: - „Personalberater [Branche] [Region]“ - „Headhunter [Funktion] [Region]“ - „Executive Search [C-Level/Rolle]“ - „Alternative zu [Wettbewerber]“ - „Personalberatung [Branche] Erfahrung“ Das sind die Suchanfragen, die Umsatz bringen. Nicht „Personalberatung Lösungen“. 2) Baue Autoritätsseiten statt „Leistungsseiten“ Eine Seite „Unsere Leistungen“ ist nett. Aber sie gewinnt keine Rankings. Was gewinnt: -Branchen-Landingpages (z. B. „Personalberatung Bau & Immobilien Schweiz“) - Rollen-Landingpages (z. B. „Headhunter CFO / Leiter Finanzen“) - Regionen (z. B. „Personalberater Zug / Zürich / Bern“) - Problemseiten („Wenn Ihr aktueller Personalberater nicht liefert…“) Jede Seite muss eine klare Frage beantworten: „Warum genau ihr – für genau mein Problem?“ 3) Schreib Content, der KI-Systeme „verstehen“ GEO braucht Klarheit. Das bedeutet: - saubere Überschriften (H2/H3) - definierte Begriffe („Executive Search ist…“) - klare Schritt-für-Schritt-Abschnitte - FAQs - Beispiele Nicht BlaBla. KI liebt Struktur. Menschen übrigens auch. 4) Nutze strukturierte Daten & semantische Signale Du willst nicht nur „irgendwo stehen“. Du willst korrekt eingeordnet werden. Das erreichst du durch: - klare Spezialisierung auf der Seite (nicht 12 Zielgruppen gleichzeitig) - wiederkehrende Begriffe (Branche, Rollen, Region) - FAQ-Blöcke - saubere interne Verlinkung („Industrie → Engineering → Werkleiter“) Damit Suchsysteme dich „greifen“ können. 5) Miss die neue KPI: Sichtbarkeit – nicht nur Klicks Wenn KI-Antworten Klicks wegnehmen können, musst du umdenken: - Rankings (Top 3) bleiben kritisch. - Aber zusätzlich zählt: Wirst du erwähnt? - Tauchen deine Inhalte in Overviews/Antworten auf? Kommen Anfragen, obwohl weniger Leute klicken? SEO ist nicht mehr nur Traffic. SEO ist Marktdominanz.
Die unbequeme Wahrheit dieses Artikels
Wenn du nicht unter den Top 3 bist, verlierst du ein Vermögen. Nicht irgendwann. Jetzt. Weil du in einer Branche bist, in der Käufer über Suchmaschinen Anbieter vergleichen, wenn es ernst wird. Und weil dein Wettbewerb, der das versteht, dich in den nächsten 6–12 Monaten einfach „überholt“, ohne dass du es merkst. Leise. Auf Seite 1.
Fazit: SEO ist nicht tot. Es wird gerade zur besten Leadquelle für Personalberater, die es richtig spielen.
SEO transformiert sich: - Klassische Rankings bleiben extrem wertvoll. - KI-Systeme verändern Klickverhalten, aber eröffnen neue Sichtbarkeit. - Autorität, Kontext, Vertrauen und Struktur werden wichtiger als „Keyword-Dichte“. Und für Personalberater gilt: Das ist keine Bedrohung. Das ist eine Einladung. Weil deine Branche träge ist! Und träge Branchen belohnen die ersten, die sauber arbeiten, überproportional. Nächster Schritt Schau dir deine Website an und stell dir nur diese eine Frage: Würdest du dich selbst finden – wenn du heute unzufrieden mit deinem aktuellen Personalberater wärst? Wenn die Antwort nicht sofort „Ja, unter den Top 3“ ist: Dann weißt du, was zu tun ist. Und dann solltest du es auch tun.
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